Diesen Monat kommt mein Beitrag mal nicht kurz vor Schluss, denn vielleicht möchte noch jemand einsteigen bei Kerstin’s Blogparade. Warum? Weil der Beitrag im Monat August einen ganz tollen “Gewinn” hat. Nein, nicht für uns Blogger, aber für die Kinder des Kinderhospiz Löwenherz in Syke. Für jeden Teilnehmer, der im August im Rahmen der Eltern-Kind-Blogparade einen Artikel schreibt, sponsort Sparlingo 2 €! Das ist fantastisch und dafür bloggt man gerne. Ich bin mal gespannt wieviel Euro wir erbloggen können
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Aber nun mal zur Aufgabe im August:
Also man sagt ja immer, es sei einem egal welches Geschlecht man zuerst bekommt, aber insgeheim hoffte ich immer auf ein Mädchen
Ich kann noch nicht mal sagen wieso, aber seit des ersten Aufkommens eines Kinderwunsches mit Anfang 20 hatte ich einen Namen im Hinterstübchen, den ich meinem irgendwann-mal-Kind gerne geben würde. Wie das Leben dann so spielt, hatte ich nicht den richtigen Partner, um eine frühzeitige Karriere als Mutti zu bestreiten. Bis es dann mal soweit war, kam die Schwangerschaft relativ ungeplant und wir mussten uns mit anderen Dingen zuerst mal beschäftigen, wie mit der Frage welches Geschlecht es haben wird.
In der 16. Woche waren wir zum US-Termin (ich glaube es war die 16.) und da mutmaßte meine Frauenärztin einen kleinen Pullermann gesehen zu haben
Ein klitzekleinwenig war ich zunächst enttäuscht, aber danach gingen wir beide was essen und unterhielten uns angestrengt über mögliche Jungennamen. Danach freute ich mich richtig darauf einen kleinen Buben zu bekommen. 4 Wochen später wurde aus dem Jungen dann doch ein Mädchen und das recht eindeutig. Auch hier war ich wieder ein klitzekleinwenig enttäuscht, denn ich hatte mich ja mittlerweile auf einen Jungen eingestellt
Aber auch das verflog mit der Zeit und bei jeder Bestätigung, dass unser ungeborenes Kind ein Mädchen werden wird, fingen wir schon an uns über potentielle Mädchennamen zu unterhalten. Meine Mutter strickte Babysachen in rosa und auch ich konnte mich manchmal nicht zurückhalten und hätte am liebsten gleich alles in Mädchenfarben gekauft.
Da wir aber nicht auf die Nase fallen wollten, weil es ja immer wieder dazu kommen kann, dass das geplante “Mädchen” dann doch ein “Junge” wird, gestalteten wir das Kinderzimmer und alles andere eher neutral. Sicher ist sicher.
Über die Frage, ob unser Ungeborenes gesund sein wird oder nicht, machten wir uns wirklich kaum Gedanken. Keine Ahnung warum, wir zogen das gar nicht in Betracht, dass etwas passieren könnte. So ließ ich auch keine weiteren Untersuchungen machen, um eventuelle Defekte auszuschließen. Was im Nachhinein ja auch ganz gut war, denn ich weiß nicht, was ich gemacht hätte, wenn plötzlich doch etwas unerwartetes diagnostiziert würde. So genossen wir die Schwangerschaft sehr unbedarft und freuten uns wie Bolle auf das Kleine Mädchen.
Alles verlief ja auch prima, bis die Geburt kam. 10 Tage über der Zeit und dann doch nicht ganz ausgereift, bekam Carlotta Anpassungsstörungen und musste per Nottransport noch am selben Tag in die Kinderklinik. Ich war fix und fertig und hab bestimmt die erste Woche nach der Geburt mehr Tränen vergossen wie sonst in meinem Leben. Als wir dann nach Hause durften war es von außen betrachtet eigentlich gar nicht so dramatisch, aber nach einer gut verlaufenden Schwangerschaft dachte keiner von uns, dass irgendwas unser Glück hätte trüben können.
Es ging ja nochmal alles gut aus und Lotta ist ein gesundes, turbulentes Kind
Wir müssen zwar demnächst noch mal zum Kardiologen, um nach ihrem Mini-mini-Löchelchen am Herzen schauen zu lassen, aber ich denke, wenn es sich vergrößert hätte oder sonst irgendwas damit wäre, dann hätten wir doch sicherlich schon irgendwas an ihrem Gesundheitszustand gemerkt. Es ist einfach noch ein Routine-Kontroll-Termin, der wohl dann auch der Letzte bleiben wird.
Allerdings werden wir nie wieder eine Schwangerschaft so genießen können wie bei Carlotta. Nachdem ich letztes Jahr drei Fehlgeburten hatte und ich vor der ersten nicht im Traum dran dachte, dass MIR sowas passieren könnte (wie naiv kann man eigentlich sein?), wären wir schon überglücklich, wenn die nächste Schwangerschaft halten würde. Aber auch wenn ich dann über die 9. Woche hinaus käme, so wird die Angst uns immer im Nacken sitzen. Genauso die Angst, unser zukünftiges Geschwisterchen wird vielleicht irgendwas haben, denn nach den Erfahrungen im letzten Jahr bin ich eher vorsichtig und denke nicht mehr “Sowas passiert bestimmt nicht uns”. Aber noch ist es nicht soweit und falls es doch irgendwann passieren wird, dann weiß ich auch, dass wir uns wieder Gedanken machen ob es nun ein Mädchen oder ein Junge werden wird
Dieses Mal ist es mir aber wirklich total wurscht – hauptsache ein Baby und wenn es geht, dann bitte auch gesund.

Das sich ein Frauenarzt beim Geschlecht vertut, kommt wohl öfter mal vor. Unser kleines Mädchen verwandelte sich in der 34. Woche noch zu einem Jungen. Das war vielleicht ein Schock. Zum Glück hatten wir eher neutrale Sachen gekauft, so dass es nicht so schlimm war. Nur die Namensfindung war schwierig, denn, genau wie du, hatte ich eine lange Liste mit Mädchennamen, aber keinen Jungennamen.
Ich drücke euch die Daumen, dass es auch bei euch bald wieder klappt.
Das mit den 3 Fehlgeburten tut mir leid! Ich habe auch 2 hinter mir, bevor ich mit meinem jetzigen Baby schwanger geworden bin. Eine große Tochter habe ich ja schon, aber ich hab mir trotzdem wieder ein Mädchen gewünscht. Bisher (jetzt 35.SSW) hat jeder Arzt ein Mädchen gesehen (4 verschiedene Ärzte, 4 verschiedene Ultraschallgeräte plus 3D) und TROTZDEM hab ich immer noch die “Angst” im Nacken, dass sich bei der Geburt plötzlich ein kleiner Piepmatz offenbart! Eigentlich bescheuert, weil ja die Hauptsache wirklich ist, dass das Baby gesund ist, aber dennoch freuen wir uns alle auf ein Mädchen und habe nur einen Mädchennamen ausgesucht… der Schock wäre enorm!
Meine Große hat sich übrigens damals gar nicht gezeigt… sie hat bis zur Geburt geheim gehalten, was sie ist… es gab zwar hin und wieder leichte Tendenzen eher zu einem Mädchen, aber einmal war sich mein Gyn nicht sicher, ob er nicht gerade doch Hoden gesehen hat… Gefühlstechnisch hab ich aber auch eher zu einem Mädchen tendiert und mein Gefühl hat mir ja dann Recht gegeben. Diesmal hatte ich auch von Anfang an das Gefühl, dass es ein Mädchen wird, aber sicher kann man sich ja trotzdem nicht sein!
Tja… sollte meine Püppi also doch ein Junge sein, muss er leider lauter rosa Sachen tragen…!
Ach, ich vergaß noch zu sagen: Ja, nach einer Fehlgeburt hat man vor allem die ersten 3-4 Monate eine Heidenangst im Nacken und bei mir hat das bis heute nicht aufgehört, diese Angst… aber solange ich meine Maus spüre, ist alles ok.
Ich wusste gar nicht dass du schwanger bist (und schon so weit
) Erst noch mal alles Gute! Aber du machst mir Mut – ich hoffe ja, dass es wirklich nur eine Laune der Natur war und wir bald auch guter Hoffnung sein werden.
Die Angst kann einem ja leider keiner nehmen, aber ich denke umso größer ist die Freude, wenn man das kleine Baby dann im Arm hält!
Da bin ich mal gespannt ob sich dein Gefühl auch bewahrheitet! Weiterhin alles Gute
Ich kenne das – man denkt, es passiert immer nur den anderen. Nach einer Fehlgeburt hatte ich die komplette Schwangerschaft mit meiner Tochter Angst, dass noch etwas passiert. Aber wir hatten Glück. Und als ich am Anfang meiner jetzigen Schwangerschaft extreme Blutungen hatte, dachte ich auch, es sei alles vorbei. Die Angst begleitet einen… und jetzt liege ich in der 31. SSW im Krankenhaus und hoffe, dass es nicht zu einer Frühgeburt kommt… Irgendetwas ist immer… Übrigens: Mit einem Baby, das sich netterweise nach den ersten 10 Wochen als Vielleicht-Junge doch noch in ein Ganz-Sicher-Mädchen verwandelt hat. *freu*
Mit Blutungen stehe ich auf Kriegsfuß. Das war nämlich bei mir immer der Anfang vom Ende. Dabei waren die Blutungen nur sehr gering, aber das scheint schon gereicht zu haben. Trotzdem lese ich von einigen, die Blutungen hatten und alles ok war.
Dass du im Krankenhaus bist ist nicht wirklich schön
Noch ein paar Wochen durchhalten! Ich hoffe für dich, dass es nciht zu früh losgeht.
Schön, dass du doch dein “Wunschgeschlecht” bekommen hast.
Also bin ich echt froh einen Jungen zu haben. 
Früher wollte ich auch immer ein Mädchen, aber die Namen die ich damals im Kopf hatte sind leider jetzt alles Modenamen
Ich wünsche Alles Gute für ein Geschwisterchen für die süße! Versuch positiv zu denken!
Och meno, schon 3 Abgänge, das ist traurig und nervzehrend, da leide ich gleich mit. Ich drück euch ganz feste die Daumen, dass sich eure Hoffnungen erfüllen, ihr ohne Probleme über die kristische Zeit kommt und dann schon bald zu 4t seit.
LG Romy
Hallo,
ich möchte Dir Mut zusprechen, meine Schwester hatte 7 Fehl/Todgeburten ( zw. 9. und 27.SSW ) und hat vor 2 Jahren tatsächlich nochmal ein gesundes Mädchen bekommen
Lg Carmen
Ach herrjee – dass deine Schwester dafür noch den Mut hatte! Ich finde es schon sehr belastend und es kostet Überwindung in die Zukunft zu schauen und zu “hoffen”. Aber Danke dir für das ermutigende Kommentar!
Kein Ding, ich finde eh, dass darüber immer viel zu sehr geschwiegen wird
Ihr schafft das, glaub fest daran und tu Dir nur gutes
Lg Carmen