Ein Besuch im Puppenstuben-Museum Laubach

PuppenstubenmuseumWir waren gestern zusammen mit der Schwiegeroma in Laubach im Puppenstuben-Museum. Sie wollte uns unbedingt mal einladen auf einen Ausflug und als sie über die Eröffnung des Museums in der Zeitung las, dachte sie, es wäre doch sicherlich was für unsere Tochter. Daher machten wir uns auf den Weg in das gar nicht weit entfernte Laubach – trotz Hitze kamen wir gut an und fanden das Museum auch gleich. Es liegt direkt an der Hauptstraße ;-) . Das Museum wurde letztes Jahr im Herbst eröffnet und ist in einem alten Fachwerkhaus untergebracht. Optisch sieht es schon von Außen super aus und der kleine Vorgarten passt prima dazu.

Wieso ein Puppenstuben-Museum?

Die ganze Ausstellung gehört der Prinzessin Monika von Hannover, welche aus Laubach stammt und schon über Jahrzente solche Puppenstuben sammelt. Sie wollte ihre insgesamt 80 Puppenstuben auch anderen zugänglich machen und errichtete daher in Laubach in einer alten Fachwerkscheune das Museum. Es ist nicht weit weg vom Schloss Laubach und einfach zu finden. Die Sammlung der Puppenstuben erstreckt sich insgesamt über drei Epochen – Jugendstil, Gründerzeit und Biedermeier. Was aber für welche Epoche richtungsgebend war, dass kann ich leider nicht beurteilen ;-) Die Welt der Miniaturen ist wirklich interessant und wer mal hier in der Gegend ist, der sollte sich das wirklich mal anschauen!

Damit man auch etwas Hintergrundinformationen bekommt bietet das Puppenstuben-Museum eine Audioführung, welche im Eintrittspreis von 5,- € mit inbegriffen ist. Jeder Gast bekommt also folgendes Gerät um den Hals gehängt:

AudioführungDazu gehören ein paar bequeme Kopfhörer – in jedem Raum gibt es Audionummern. Durch drücken dieser Nummer und der Start-Taste bekommt man Geschichten zu den Ausstellungsstücken erzählt. Das ist eigentlich ganz angenehm und viel komfortabler wie eine geführte Besichtigung – so kann ich mir nämlich selber das Tempo bestimmen, was ich wo anschauen möchte.

Die Ausstellungsstücke sind in dunklen Räumen hinter Glasscheiben gelagert. Die einzelnen Puppenstuben sind dann mit Licht ausgeleuchtet. Ich fand es eigentlich ganz interessant dort und hätte mir die einzelnen Stuben gerne genauer angesehen, aber für eine Dreijährige ist das definitiv zu langweilig. Nach kurzer Zeit sind wir beide dann Fahrstuhl hoch und runter gefahren, während mein Mann und seine Oma sich den Rest angeschaut haben. Aber da Laubach ja nicht weit weg ist, werde ich mir die Sammlung der Prinzessin irgendwann noch mal genauer ansehen. Fotografieren durfte man auch – allerdings ohne Blitz. Trotz allem habe ich ein paar schöne Fotos machen können für unsere Erinnerung. Zwei Bilder möchte ich euch hier mal zeigen:

Puppenkaufladen

Hier seht ihr einen Kaufladen. Aus welcher Zeit der noch mal stammte, kann ich leider nicht sagen, da ich mich dank Lotta nicht wirklich auf die Audioführung konzentrieren konnte ;-) . Aber faszinierend wie detailreich die Puppenstube gebaut ist. Man bekommt richtig Lust alles mal anzufassen und sich genauer anzuschauen!

Puppenschwimmbecken

Passend für das warme Wetter hier ein Puppen-Schwimmbecken. Natürlich ohne Wasser, aber ich finde es trotzdem total genial gemacht! Man kann sich das richtig gut vorstellen wie Kinder damit spielen oder mal damit gespielt haben.

Nebenan ist ein Café – das Café Göbel. Dort haben sich Lotta und ich dann schon mal niedergelassen und ein kleines Eis gefuttert, während wir auf Mann und Oma warteten.

Lotta beim Eis essenSo haben wir auch wieder einen unserer Urlaubstage rumgekriegt – es war schön, aber verdammt heiß. Im Museum habe ich auch eine Postkarte gekauft anlässlich der Postkarten-Blogparade. Wie die Karte aussieht, zeige ich euch aber in einem weiteren Beitrag. Mal schauen an wen ich die Karte dann verschicke ;-) .

Kommentare (2)

    • Ja, das war auch sehr lecker. Und das Eisförmchen fand ich niedlich ;-)

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