Auf Petra’s Oasengarten startete am Sonntag die Blumen-Garten-Parade, worüber ich HIER schon mal berichtet hatte. Jetzt ist ja schon Donnerstag abend und bald kommt schon die neue Aufgabe, deswegen jetzt mal ran an den Speck, äh, natürlich an die Aufgabe
.
Das Monatsthema lautet: “Garten und Balkon” und Petra will in diesem Monat noch von uns wissen, was im Garten oder Balkon keinesfalls fehlen darf. Auf diese Frage gehe ich später ein, denn zunächst möchte ich mich der aktuellen Wochenaufgabe widmen, die da lautet:
“Stell dich mit deinem Garten vor”
Ja, Guten Tag, ich bin die Frau Elch und eigentlich hab ich gar keinen eigenen Garten. Zumindest nicht ganz, denn ich wohne mit meiner Familie im Haus meiner Eltern und der Garten war bisher immer das Metier meiner Mutter. So langsam bin ich nun als Garten-Azubi immer wieder mit dabei, denn irgendwann soll der Garten mal mir gehören – JA! Mir ganz alleine
Aber was heißt “Garten”? Im Prinzip haben wir einmal vor dem Haus einen Grabgarten:
Das Foto ist vom letzten Jahr
. Wie man sieht ist auf einer Seite Nutz- oder Grabgarten, je nachdem wie man es nennen möchte und auf der anderen Seite eine Rasenfläche. Aktuell steht da die Schaukel und Rutsche drauf, aber das soll sich noch ändern. Früher war auch diese Rasenfläche ein Nutzgarten. Rundrum hatten wir Blumenstauden und mittendrin alles mögliche an Gemüse, dabei hauptsächlich Möhren, Salat, Radieschen, Erbsen, Bohnen und Kräuter. Der Garten sah im Sommer immer bombastisch aus – alles blühte und grünte, es war einfach herrlich (wenn ich ein Foto finde, zeig ich euch das nochmal). Als meine Oma dann nicht mehr so gut konnte, musste meine Mutter den Garten allein bewirtschaften und das war als Vollzeit arbeitende Frau unmöglich. Deswegen entschlossen meine Eltern, die eine Hälfte mit Gras einzusäen. Manchmal finde ich es schade, aber wenn ich überlege, was für Arbeit das kleine Stück da noch macht, dann ist es schon ok so wie es ist
Hier mal ein Foto aus dem Sommer:
Wenn alles so grün ist, dann gefällt er mir natürlich am Besten!
Die Rasenfläche wird eigentlich sonst nie genutzt, da der Garten direkt an der Hauptstraße ist und man somit ja quasi “auf dem Präsentierteller” sitzen würde. Da aber vormittags schön die Sonne drauf knallt, lag ich damals dort auf dem Rasen (nein, nicht oben-ohne
) und hab fürs Abi gelernt. Hab mich allerdings viel zu oft von vorbeifahrenden Autos ablenken lassen – das erklärt vielleicht auch meine Abi-Note
. Geplant ist es mal, dort ein paar Bäume zu pflanzen. Obstbäume vorzugsweise – nicht viele, vielleicht so drei Stück. Im Winter ist die Fläche aber super praktisch, um den Schnee da rein zu schaufeln
Irgendwo muss das weiße Zeugs ja hin und da manchmal (wenn auch selten) der Platz knapp wird, bzw. der Schnee zu viel, haben wir den Garten als Ablade-Stelle.
Auf dem Schnee-Bild seht ihr rechts noch so eine kleine Fichte stehen. Das war früher die “Mist”, denn meine Großeltern hatten mal ein bisschen Landwirtschaft. Wir nennen es immer noch die Mist, aber aussehen tut es dort mittlerweile ganz anders:
In den letzten zwei Jahren haben wir da einen schönen Steingarten draus gemacht. Auch hier blühts im Sommer was das Zeug hält und es sieht einfach schön aus. Bald schon ist der Waldmeister so weit und ich kann endlich selbstgemachte Mai-Bowle ausprobieren
So, das war quasi “vor dem Haus” – wir haben noch ne Fläche “hinter dem Haus“. Dort ist allerdings noch nichts gartentechnisch bis auf ein kleines Stück Rasen, der allerdings aus diversen Gründen kaum genutzt werden konnte. Allerdings haben wir dieses Jahr angefangen mit dem Großprojekt “Unser Hinterhof soll schöner werden” – es soll ein Stück mit Gras bepflanzt werden, damit Schaukel und Rutsche nicht mehr an der Straße stehen müssen. Das Grundstück wird rundrum eingezäunt, damit ich auch mal die Kleine gefahrlos allein hinterm Haus spielen lassen kann. Obwohl, bis wir soweit sind, hat sie sicherlich raus, wie man über das Tor klettert – haben wir früher auch gekonnt
Hier mal ein Foto vom letzten Herbst, als wir anfingen schon mal die riesige Tanne zu fällen. Die schwang bei Sturm schon sehr gefährlich und hebte nebenbei das Pflaster. Als die Tanne gepflanzt wurde, dachte niemand daran wie groß die mal werden könnte:
Das Foto ist aus dem Kinderzimmer heraus gemacht. Die Scheune die ihr hier noch sehen könnt, ist letzte Woche gefallen. So morsch und baufällig wie die aussieht war sie gar nicht. Es brauchte mehrere Anläufe sie zum Fallen zu bringen. Ich glaue ich hab 7 Videos angefangen – falls ich es mal schaffe die zusammenzufassen, zeig ichs euch vielleicht
. Ein Stück Geschichte ging damit unter und irgendwie war mir schwer ums Herz. Aber mal weg mit der Sentimentalität – hier soll ein Großteil des Pflasters raus und begrünt werden! Darauf freu ich mich schon wie Bolle, allerdings wird das noch ne Weile dauern. Rundrum kommt ein Stahlzaun und davor wollen wir Wildgehölze pflanzen und eventuell auch Spalierobst. Da sind meine Mutter und ich uns aber noch nicht ganz schlüssig – es ist ja auch noch Zeit. Die harte Arbeit kommt jetzt erst noch – die Bodenplatte der Scheune muss raus. Das ist harter, alter, dicker Zement – unsere Männer tun mir jetzt schon leid.
Nen Balkon haben wir auch am Haus, aber der gehört zur Wohnung meiner Großeltern. Den zeig ich vielleicht mal mit am Rande, denn im Sommer haben wir meist Pflanzkasten dran hängen.
Puh, jetzt hab ich doch wieder einiges geschrieben, aber das ist quasi unsere Garten-Situation
. Die Monatsfrage beantworte ich dann später mal, mir wird das sonst zuviel heute.

Was ist ein Grabgarten? Hört sich für mich an wie Friedhof
Oder grabt hier darin immer um? Der Steingarten ist aber hübsch, vielleicht kannst du mir beim dem Thema den ein oder anderen Tipp geben. Da ist mein Gartenprojekt momentan.
Wir sagen Grabgarten zum Nutzgarten, weil man darin rumgräbt
. Keine Ahnung, ich kenns nicht anders
Hm, ich versuch dir gern zu helfen bei dem Thema, allerdings hat den Steingarten zum Großteil meine Mum angelegt. Kann sie aber gern fragen
Da habt Ihr ja einiges vor, viel Spaß beim Gestalten. Von jeder Änderung immer Bilder machen, in einigen Jahren wirst Du dann gar nicht mehr glauben können wie es mal ausschaute, ging mir jedenfalls so.
Ohja, ich hab schon einige Bilder gemacht. Vom Fällen des ersten Baums bis jetzt zum Abreißen der Scheune. Ich glaub das gibt mal ein dickes Album wenn wir fertig sind
Ich hänge auch immer an “alten” Dingen – wir haben ja auch ein älteres Häuschen, in dem ich schon groß geworden bin, aber ihr habt ein tolles Projekt vor euch, klingt nach einer Herausforderung. Der Steingarten gefällt mir auch sehr gut.
…
Übrigens: Dein Englischbericht war auch richtig super, musste an vielen Stellen lachen und zustimmend nicken – vielleicht treffen wir uns ja demnächst man an der VHS
Sina
Ja, vielleicht
Ich bin gespannt wie sich euer Garten hinter dem Haus entwickeln wird!
Hui… ihr habt ja noch einiges vor Euch… aber wenn es fertig ist freut man sich umsomehr.. was man alles geschafft hat…