Eltern-Kind-Blogparade Aufgabe 11

Diese Woche bin ich ein wenig spät dran. Was auch daran liegt, dass mich eine fiese Erkältung nieder gestreckt hat. So sitze ich jetzt hier mit einem warmen Getränk und dick eingemummelt und mache mich an die Bearbeitung von Aufgabe 11 der Eltern-Kind-Blogparade.

“Kommt Kind, kommt Hausrat”

So lautet das Motto der Aufgabe 11 und da ist schon was wahres dran. Was wir hier für ein Zeugs rumliegen haben ist nicht mehr normal. Sämtliche Versuche über das Chaos Herr zu werden sind gescheitert und so bleibt mir nur noch die Akzeptanz der Umstände und ich hoffe, dass sich das irgendwann wieder normalisiert ;-) .

3 Dinge woran man erkennt, dass bei uns ein Kind im Haus ist:

Hier könnte ich euch natürlich mehr als nur drei Dinge nennen, aber ich belass es mal bei diesen drei Orten:

…. im Badezimmer – dort stehen über der Wanne schön aufgereiht Lottas Pflegeprodukte. Bodylotion, Badezusatz, Shampoo und Waschgel, sowie ne Gießkanne zum Spielen. Ausserdem haben wir nen großen Stapel an Kinderhandtüchern, zwei Stapel Waschlappen, ein Töpfchen und nen Klositz. Kinderfeuchttücher, ne Kinderzahnbürste und die dazugehörige Zahnpasta. Wer also bei uns ins Bad geht erkennt sofort – hier wohnt ein Kind.

Im Wohnzimmer… im Wohnzimmer – hier hat Lotta eine Spielecke mit nem Tischchen, wo ihre Stifte und einiges an Spielzeug rumlungern. Puppe, Puppenwagen, Filly-Schloss, Bücher, DVDs, Hörspiele und die Truhe mit dem Lego-Zeugs. All das befindet sich im Wohnzimmer, weil sie dort am meisten spielt. Da bin ja auch ich die meiste Zeit ;-) . Allein in ihrem zauberhaftem Kinderzimmer spielt sie nur, wenn sie Besuch hat. Dann wird aber auch oft das Zeugs ausm Zimmer in der ganzen Wohnung verteilt :roll: .

Im Küchenschrank… in der Küche – im Küchenschrank befindet sich ein großer Stapel an Kindergeschirr, dazu Kindertassen und -gläser. In den Gläsern war vorher mal Senf ;-) . Ich finde diese Senfgläser mit Kindermotiven echt klasse und kenn die noch aus meiner Kindheit. Aktuell haben wir Shaun das Schaaf im Kühlschrank stehen. Ausserdem hängen am Kühlschrank noch Bilder von ihr, die sie im Kindergarten gemalt hat.

Das sind nur Orte in unserer Wohnung. Carlotta hat sich natürlich im Ganzen Haus breit gemacht. Bei meinen Eltern und Großeltern stehen auch Spielsachen und neben unseren Fahrrädern, reihen sich Bobbycar, Dreirad und Laufrad.

3 Gründe, woran andere erkennen, dass wir Eltern sind:

… die Augenringe. Bei mir deutlich stärker wie bei meinem Mann, da Lotta ein echtes Mama-Kind ist und sich nur schwer von anderen beruhigen lässt. Die durchwachten Nächte, die Schreiphasen, die Motzphasen – allesamt sind schuld an meinen tiefen, dunklen Ringen im Gesicht, die ich selbst mit Schminke kaum vertuschen kann. So what? Ich bin verheiratet, ich brauch mich nicht aufzumotzen, wenn ich das Haus verlasse ;-)

… das Gerede über Kinder. Ja, es ist nunmal so, dass wir beide in Gesprächen irgendwie bald auf das Thema Kinder kommen und erzählen, dass wir ein Kind haben. Ich weiß, dass dies kinderlose manchmal langweilt, aber gerade ich erlebe ja kaum noch was anderes, also worüber soll ich reden? Über das Wetter?

… das schlechte Styling. Meine Haare sind pragmatisch zu einem Zopf gebunden, denn föhnen und stylen ist bei mir momentan selten drin. Die Kleidung ist praktisch und leger, denn mein Bauch wabbelt nun mal vor sich hin und mag keine hautengen Dresses.  Ess ich nämlich was falsches halten mich die Leute schnell für schwanger und das ist dann nicht nur mir unangenehm ;-) . Aber nicht, dass ihr denkt, ich laufe da rum wie Mama Flodder! Nee, also ein bisschen schau ich schon drauf, dass ich gepflegt wirke und ein guter Duft gehört auch dazu ;-)

1 Gegenstand, denn ich seit der Geburt nicht mehr benutzt habe:

Hm, da musste ich erst mal überlegen. Ein Blick in den Kleiderschrank zeigte mir dann mehrere Gegenstände, aber um einen trauere ich besonders – meine heißgeliebte Tunika von Bonaparte. Die war teuer und ich hatte sie nicht lange tragen können, weil ich kurz drauf schwanger wurde und sie mir dann zu eng :twisted: :

Meine Tunika

Ich mag ja die Sachen aus dem Bonaparte-Sortiment, obwohl sie doch relativ teuer sind. Vielleicht finde ich ja irgendwann mal einen Gutschein dafür? Das wäre toll!

Kommentare (7)

  1. Ach ja die lieben Kleidungsstücke die einem während der Schwangerschaft und auch dannach nicht mehr passen. Da kann ich auch ein Lied von singen und es hängt so einiges in meinem Schrank. Weggeben mag ich es aber auch nicht. Vielleicht passt es ja doch irgendwann mal wieder. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt :-)

    • Das sag ich mir auch immer. Obwohl so ein paar Teile hab ich verschenkt, weil ich es nicht ertragen konnte, das soviel Zeugs in meinem Schrank hängt, was ich wohl nie wieder tragen kann *seufz*

  2. Das sind ja auch ganz typische Anzeichen – ist ja doch beruhigend, zu wissen, dass es anderen ganz ähnlich geht, wie einem selbst ;)

    LG
    Pamela

  3. Ja, an Senfgläser mit Motiv erinnere ich mich auch noch, aber unsere haben alle nicht lange überlebt, im Gläser kaputt machen waren wir Kinder damals echt groß :)
    Gibts die denn aktuell noch mit Motiven?
    Und das mit dem Styling kommt mir auch sehr bekannt vor. Keine Zeit und meist auch keine Lust.

  4. Ich würde mir da keine Gedanken machen, die Sachen passen auch irgendwann einmal wieder. Habe nach der Geburt, eigentlich auch schon während der Schwangerschaft so richtig zugeschlagen, dass mir auch fast nichts mehr gepasst hat, doch seit ich einfach die Kohlenhydrate reduziert habe, purzeln die Pfunde und mir passen mittlerweile wieder alle Sachen :-) Viel Erfolg!

    LG von Nicole

  5. Vielen Dank für deinen Beitrag :-)
    Bei uns bin ich der mit den Augenringen :-) Aber ich Motz mich trotzdem nicht auf :-D

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