Die meisten Fotobücher die ich mir erstelle sind groß. Also mindestens mal DIN A4 groß. Da passen nämlich einigermaßen viele Fotos rein und das auch in passabler Größe. Die Bücher sehen schön aus im Schrank oder Regal und wenn Besuch kommt, lassen sich diese ja schön betrachten, ohne das Fotos rausfallen. Aber für wenig Fotos zu einem Thema sind diese Fotobücher einfach zu groß. Daher hab ich mir jetzt mal ein Mini-Fotobuch im DIN A6 Format bestellt, welches auch super in die Handtasche passt – ein Fotobuch-to-Go eben
Erstellt habe ich mir das bei Wunderkarten – ich hatte schon mal über diesen Online-Shop berichtet und damals hatte ich mir Karten bestellt. Aber da es dort nicht nur Karten gibt, sondern auch Fotobücher in verschiedenen Formaten, war es an der Zeit auch diese mal zu testen.
Hier seht ihr die verschiedenen Formate an Fotobücher, die es bei Wunderkarten gibt:

Quelle: http://www.wunderkarten.de
Für jeden Geschmack ist was dabei und auch für jede Anzahl an Fotos, die man versucht unterzubringen
. Das Mini-Fotobuch ist mit 12 Seiten und 3,33€ richtig günstig. Das Format entspricht im Prinzip einem normalen Foto-Abzug 10 x 15 und bietet sich an, wenn man nicht gerade 100 Fotos in ein Buch packen möchte. So wie ich. Am 1.Mai 2010 waren wir mit Freunden wandern und haben dann einen Erdbraten gegessen (ein Bild davon hatte ich beim Sonntags-Schnapp-Schuss). Insgesamt waren es 49 Bilder, wovon nicht alle so toll geworden sind. Insgesamt hab ich dann 40 Fotos in mein Mini-Fotobuch gepackt. Dafür musste ich mir zuerst einmal die Software von wunderkarten.de runterladen. Das ging aber recht fix und unkompliziert.
Die Benutzeroberfläche der Software ist selbsterklärend und sieht folgendermaßen aus:
Man sucht sich den Foto-Ordner im Feld 1 aus – die Fotos werden als Mini-Vorschau im Feld 2 angezeigt. Hier kann man nun einfach die Fotos in Feld 3 ziehen, die man gern im Fotobuch haben möchte, oder aber man fügt den ganzen Ordner zu und selektiert dann noch mal ein paar Bilder. In Feld 4 wählt man die Buchart und die Seitenanzahl. In meinem Fall war das ein Mini-Fotobuch mit 40 Seiten. In Feld 5 kann man dann noch einen Hintergrund wählen. Es gibt eine schöne Auswahl, die nach Themen sortiert ist:
Zum Schluss klickt man in Feld 6 nur noch auf “Fotobuch erstellen” und schon werden die Fotos ins Buch sortiert. Danach hat man natürlich noch die Möglichkeit die Fotos anzupassen. Hochkantige Bilder kann man auch hochkant drehen, dass macht er nämlich nicht automatisch. Man kann die Fotos ranzoomen, drehen und auch mehrere Fotos auf eine Seite bringen – was meiner Meinung nach aber bei dem Mini-Format keinen Sinn macht. Diese Option ist für größere Fotobücher geeigneter. Ausserdem kann ich Text hinzufügen, Rahmen um die Bilder legen und auch Cliparts einfügen:
Ist das Buch dann fertig, einfach in den Warenkorb legen und bestellen. Die Fotos werden auf den Wunderkarten-Server geladen, was einen Moment dauert. Bei mir war plötzlich die Internet-Verbindung futsch und es waren doch nur noch 13 Bilder zum Hochladen!
Ich dachte schon, ich müsste alles nachher noch mal machen, aber als ich die Software öffnete sah ich, dass mein Projekt gespeichert war und sogar der Bestellvorgang ging genau da weiter, wo er aufgehört hatte! Puh, da war ich aber erleichtert.
Es dauerte ein paar Tage dann kam mein Fotobuch zu mir und ich war schon gespannt, wie es nun “in echt” aussah:
Eigentlich steht es nicht so ab an der Seite, aber bis ich es fotografieren konnte hatte es Lotta schon mehrfach durchgeblättert (und das nicht zaghaft
).
Hier mal ne Innenansicht. Die Sache mit den Rahmen find ich super, das peppt die Bilder noch mal etwas auf. Trotzallem kann man auf den Fotos sehr gut Details erkennen. Die Farben stimmen auch und das Papier ist stabil und lässt sich leicht blättern. Außen der Umschlag ist aus glänzendem Papier und etwas fester als die Innenseiten.
Und hier mal ein Größenvergleich
– meine Hand neben dem Mini-Fotobuch.
Fazit
Mir gefällt das handliche Mini-Fotobuch (to-Go) echt super, gerade wenn man wie hier nicht soviele Fotos hat, diese aber gern auf Papier hätte. Da hab ich noch einige Fotos aus Kategorien wie Feierlichkeiten, Geburtstage oder Ausflüge, wo ich ein paar Bilder geschossen habe, aber nicht genügend, um ein großes Buch zu füllen. Die Mini-Fotobücher kann man dann auch prima in solchen Fotoboxen aufbewahren und lassen sich zu jeder Gelegenheit mitnehmen.
Die Qualität ist gut, die Farben stimmen, der Preis stimmt auch. Gerade bei einer größeren Menge Fotobücher kann man bei Wunderkarten auch noch sparen.
Mit der Software von Wunderkarten kann man aber nicht nur Fotobücher erstellen. Es besteht ausserdem noch die Möglichkeit Leinwände, Poster oder Kalender damit zu gestalten. Vielleicht probier ich das ein anderes mal aus



01/03/2012 @ 07:55
Oh wie süß, so wie Pixi Bücher, geniale Idee.
04/03/2012 @ 17:40
Das ist ja mal was, besonders gut für alle neugierigen, wenn nicht die ganze Familie dabei ist